84 Weihnachtsmänner ...
84 Weihnachtsmänner ...  

... und leuchtende Kinderaugen

 

Weihnachtsmanntreffen, Weihnachtsmarkt und offene Geschäfte lockten Tausende Besucher an.

 

Die „größte vorstellbare Menge“ an Weihnachtsmännern durch die Stadt zu schicken und sie dann Geschenke verteilen zu lassen – das ist die Idee von Tino Nestler, Vorstand der Zittauer Werbegemeinschaft. Nach zwei Jahren Pause stellte der Verein am Sonnabend nun das vierte Weihnachtsmanntreffen auf die Beine und lockte die Teilnehmer dabei mit Geldprämien.

Die Jonsdorfer Falken, der Karateverein Otomo und eine kleine Gruppe Studenten vom Internationalen Hochschulinstitut ließen sich den Spaß nicht nehmen und machten vorschriftsmäßig rot gekleidet und bemützt mit. 84 Weihnachtsmänner kamen so zusammen. Angeführt wurde die Kolonne vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Obercunnersdorf. Viele Kinder freuten sich über eine Tüte voller Schokolade, Orangen oder Buntstifte. Schaulustigen Anwohnern, die aus den oberen Fenstern schauten, wurden die Überraschungen kurzerhand hochgeworfen. Die Falken, die mit 53 Sportsfreunden angereist waren, nahmen auf der Bühne einen Scheck über 500 Euro für den ersten Platz entgegen. Anetta Völkel von den Falken wurde außerdem „schönster Weihnachtsengel“. Der Russe Mikhail Simonov aus St. Petersburg wurde als „am weitesten angereister Weihnachtsmann“ prämiert. Hunderte Besucher an der Strecke und auf dem Weihnachtsmarkt belohnten die Rotmützen mit Beifall.

Einer der Höhepunkte des Weihnachtsprogrammes auf der Bühne war am Sonntagnachmittag das „Plündern“ des Pfefferkuchenhauses der Bäckerei Kolbe aus Oberseifersdorf. Zittaus Marktleiter Andreas Sigl zieht am Abend Bilanz: „Es gab in der Vergangenheit vereinzelt Kritik am Weihnachtsmarkt. Wir haben in diesem Jahr einiges verändert, vor allem um noch mehr weihnachtliche Atmosphäre zu schaffen“, sagt er. Dass dies gelungen sei, wurde von Händlern, Gastronomen und Besuchern bestätigt.

Sächsische Zeitung, 20.12.2011 



BLUMENKÖNIGIN 2010
BLUMENKÖNIGIN 2010  

12. Juli 2010, Sächsische Zeitung: Seit Sonnabendabend steht es fest. Nicole Mönch aus Zittau ist die vierte Blumenkönigin von Zittau. Eine Jury aus Mitarbeitern der Stadtverwaltung und Radio Lausitz wählte sie aus drei Bewerberinnen. Die „Neue“ ist 25 Jahre jung, aus Zittau und wird im Herbst eine Ausbildung zur Sozialreferentin beginnen. Jurymitglied Wiepke Steudner sagte: „Die Entscheidung fiel uns wirklich schwer.“ Alle Bewerberinnen waren sehr gut. Sie hatten Antworten auf alle Fragen und alle drei ließen erkennen, dass sie Zittau im kommenden Jahr gut repräsentieren können. Besonders zwischen dem ersten und zweiten Platz gab es ein regelrechtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende entschied das Publikum. Es hatte einen eindeutigen Liebling und die Jury schloss sich dem an.

Die Blumenkönigin von Zittau repräsentiert die Stadt bei verschiedensten Veranstaltungen. Schon am Sonntag machte sie ihren ersten Rundgang durch die Stadt. Ein wichtiger Termin für sie wird auch die Eröffnung der Zittauer Ballnacht im November sein. (es)



WILLKOMMENSGRUSS
WILLKOMMENSGRUSS  

Die Werbegemeinschaft Zittau begrüßte die neu in Zittau immatrikulierten Studenten an der Hochschule mit einem 3-Euro-Gutschein. 

 

Die Begrüßungsaktion wurde gemeinsam mit der Eibauer Brauerei organisiert, die jedem Studenten eine Flasche "Zittauer Bürgerbräu", mit dem Hinweis "Probieren geht über studieren", übergab.



3. Weihnachtsmanntreffen
3. Weihnachtsmanntreffen  

Im langen Zug durch die Stadt  von Gabriel Wandt (SZ vom 17.12.07)


109 Weihnachtsmänner zogen am Sonnabend durch die Zittauer Innenstadt.



Es war ein großer Spaß von Anfang bis Ende: Das Zittauer Weihnachtsmanntreffen. Am vergangenen Sonnabend erlebte es seine dritte Auflage und fand dabei deutlich mehr Beachtung als in den vergangenen Jahren, sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Zuschauern. Schon als sich am Sonnabendnachmittag die Weihnachtsmänner und Weihnachtsfrauen an der Fleischerbastei sammelten, war schnell klar: Die Zahl aus dem Vorjahr mit 68 rot bemäntelten und ebenso bemützten Gestalten wird deutlich übertroffen. Letztlich waren es 109Weihnachtsmänner, die von der Jury akzeptiert wurden. Denn wer dabei sein wollte, musste bestimmte Kriterien erfüllen: Mantel, Bart und Mütze; die Frauen konnten statt des Bartes mit anderen Einfällen punkten.

Der Spielmannszug Obercunnersdorf setzte sich gegen 15.15Uhr an die Spitze des langen, rot-weißen Zuges und dann ging es kreuz und quer durch die Straßen der Zittauer Innenstadt. Die Weihnachtsmänner hatten gut gefüllte Beutel dabei, die sie vorher von Mitgliedern der Zittauer Werbegemeinschaft erhalten hatten. Schließlich sollten die Zittauer auch etwas von dem Spektakel haben. Und so verteilten die Weihnachtsmänner Geschenke. Dabei waren sie durchaus erfinderisch und warfen beispielsweise ihre Schoko-Kollegen kühn durch die Lüfte, so dass auch die Zuschauer an den Fenstern der oberen Häuseretagen etwas bekamen.

Schokolade, Orangen, Bonbons und rote Mützen wurden verteilt – die Gaben waren gestiftet von der Werbegemeinschaft, die vor drei Jahren die Idee zu dem Treffen hatte. Seither wird die Veranstaltung größer und größer. „Ich hoffe, dass sich das Treffen jetzt etabliert“, sagt Tino Nestler, einer der Organisatoren. Mario Heinke von der Werbegemeinschaft fügt an: „Das Weihnachtsmanntreffen sollte fester Bestandteil des Zittauer Weihnachtsmarktes werden, schließlich macht es wirklich Spaß.“ Den hatten auch die Zuschauer. Nach der Weihnachtsmannrunde wurden auf der großen Bühne am Markt die Vereine geehrt, die mit den meisten Mitgliedern gekommen waren. Unangefochten auf Platz eins, wie auch schon in den vergangenen Jahren, lag der Karateverein Otomo mit 43Leuten. Dahinter kamen die Sportler des Alpinen Skivereins Lausche und die SG Robur Zittau mit 38 und 32 Teilnehmern.

Janine Teichgräber von Otomo nahm als erstenPreis einen 500-Euro-Scheck entgegen. „Das Geld wollen wir zum Teil für internationale Wettkämpfe nutzen, aber auch für die Ausstattung unserer Trainingsräume“, sagt sie. Den Titel wollen die Vereinsmitglieder auch im nächsten Jahr wieder verteidigen. Einen Sonderpreis gab es für den jüngsten Weihnachtsmann: Emil ist gerade zwei Monate alt, Vater Kai Richter gehört zu den Skisportlern und war froh, dass so viele gekommen waren: „Das ging nur, weil wegen des fehlenden Schnees ein Wettkampf ausfiel.“

(Foto: Matthias Weber)



CITYGUIDE - STADTFÜHRER
CITYGUIDE - STADTFÜHRER  

2. Auflage des Cityguide "The Best of Zittau" erschienen


Zittau, 23.08.07: Die Werbegemeinschaft "Zittau - lebendige Stadt" e.V. hat die 2. Auflage des Stadtführer/Cityguide "The Best of Zittau" mit integriertem Stadtplan herausgegeben. Neben der Vorstellung der Unternehmen, die in die Kategorien Shopping, Gastronomie und Dienstleister gegliedert sind, werden die Parkmöglichkeiten in der Innenstadt aufgezeigt. Zielgruppe sind Besucher der Stadt, Touristen und die Bevölkerung des Umlandes. Der zweisprachige Stadtführer (Deutsch/Englisch) ist kostenlos bei den Mitgliedsunternehmen der Werbegemeinschaft, in der Touristinformation Zittau und in Hotels/Pensionen und Tankstellen der Region erhältlich. Die 2. Auflage beträgt 10.000 Stück. Der Cityguide möchte die Besucher der Stadt auf einen Blick über das vielfältige Angebot des Handels, der Gastronomie und der Dienstleister in zeitgemäßer Form informieren. So sind bei allen Einträgen, die sich auf dem aktuellsten Stand befinden, neben Adresse, Öffnungszeiten, Telefon, Faxnummern auch e-mail-Adressen und Internetpräsenz verzeichnet. (MH)  



ICH KAUF IN DER STADT!
ICH KAUF IN DER STADT!  

Es wirkt! von Matthias Klaus



Sie sind ja, man muss es wohl so sagen, für die Werbegemeinschaft so eine Art „Feindbild Nummer eins“, die Supermärkte am Rande Zittaus. Jetzt hat sich der Vorstand der zusammengeschlossenen Innenstadthändler wieder etwas einfallen lassen, um die Konsumtempel sozusagen mit den eigenen Waffen zu schlagen: mit großer Werbung. 3,60Meter mal 2,55Meter groß, um genau zu sein. Seit dieser Woche hängt gegenüber des toom-Marktes eine Tafel mit Reklame für Zittaus Zentrum. Motto: „Ich kauf in der Stadt!“ Damit sollen die Supermarktbesucher daran erinnert werden, dass es in der Stadt viele Fachgeschäfte gibt. Eine nette Idee. Und garantiert wirksam. Denn das Motiv hat alles, was ansprechende Reklame ausmacht: eingängige Botschaft, freundliche Farben, große Schrift–und vor allem das Bild eines jungen, attraktiven, weiblichen Wesens. Also wenn das den Innenstadthändlern nicht hilft, was dann?

 

Sächsische Zeitung, Lokalausgabe Zittau 08.06.2007



HOSTESSEN IM ZENTRUM UNTERWEGS
HOSTESSEN IM ZENTRUM UNTERWEGS  

Zittau. Im Büro der Werbegemeinschaft „schlüpfen“ die beiden 16-jährigen Schülerinnen in die eigens von der Olbersdorfer Designerin Evelyn Klaar kreierten Trachten für die Hostessen - einen blauen Rock, ein gelbes Jäckchen und einen gelben Hut mit blauem Streifen. Mit einem Korb voller Flyern und Prospektmaterial mit Angeboten und Offerten der Stadt und Händler der Werbegemeinschaft starten die zwei Schülerinnen ihre Tour in der Frauenstraße durch das Zentrum, um Tipps zu Veranstaltungen und Dienstleistungen der Geschäftsleute an den Mann oder die Frau zu bringen. Ihre Route führt unter anderem über die Bautzner Straße, die Innere Weberstraße und die Neustadt. Mehrere Passanten schauen sich nach den zwei „Exotinnen“ um. Seit circa einem Monat engagieren sich Claudia und Anne-Sophie als Hostessen der Werbegemeinschaft - meistens bei schönem Wetter am Mittwoch von 14.30 bis 15.30 Uhr sowie am Samstag von 10.00 bis 12.00 Uhr. „Wir hatten uns auf ein Angebot in einem Flyer hin beworben, um unser Taschengeld aufzubessern“, erzählen die beiden.

 

Die Werbegemeinschaft will damit die Stadt und die Händler noch besser präsentieren. Deren Vorsitzender Mario Heinke: „Es war gar nicht so leicht, Hostessen dafür zu finden.“ Zum einen müssen den Mädchen die Trachten mit der Konfektionsgröße 36 passen. Zum anderen schlafen manche Teenager gern am Samstag etwas länger. Nach einem „Vorstellungsgespräch“ bekamen Claudia und Anne-Sophie den „Job“. In der Reichenberger Straße sprechen die beiden Hostessen ein junges Pärchen an. „Hallo. Habt Ihr Interesse an einem Flyer von der Mocca-Bar? Dort ist Brunch. Oder möchtet Ihr einen Gutschein von Foto-Bäsler für fünf Farbbilder?“ Die Passanten fragen: „Ist das umsonst? Oder was müssen wir dafür tun?“ Das junge Paar bekommt Prospekte und Flyer gratis. „Viel Spaß in der Mocca-Bar“, verabschieden sich die beiden Hostessen.

Wenig später gehen Claudia und Anne-Sophie auf ein paar ältere Damen und Herren zu: „Möchten Sie gern einen Flyer zu einem Kreativwettbewerb der Blumenuhr?“ Die Antwort lautet: „Wir sind von auswärts und nur zwei Stunden in Zittau.“ Die beiden Schülerinnen geben den Touristen Prospektmaterial über die Stadt Zittau und wünschen „ihnen noch einen angenehmen Aufenthalt.“ Der Inhalt des Korbes reicht weiter von den Terminen der nächsten Führungen des Zittauer Stadtwächters, über Fahrten der Schmalspurbahn bis hin zu kleinen Katalogen von Geschäftsleuten. Die Hostessen „verschleudern“ ihr Prospektmaterial nicht, sondern geben es nur bei Interesse heraus. Nach einer Tour sind die beiden Schülerinnen „kaputt“. Denn der mit Papier gefüllte Korb sei ganz schön schwer - schätzungsweise fünf Kilo. „Wir haben mit den Hostessen bis jetzt gute Erfahrungen gesammelt“, sagt der Vorsitzende der Werbegemeinschaft. Claudia und Anne-Sophie haben sich von ihrem „Lohn“ für ihre Arbeit schon ein paar Klamotten geleistet. „Dafür mussten sie aber mehrere Male durch die Stadt laufen“, sagt Mario Heinke. Die Hostessen sollen jedenfalls eine „feste Institution“ in der Stadt Zittau werden.

 

Steffen Linke, Oberlausitzer Kurier vom 25.05.2007 

 











 
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