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Mandaujazz gibt’s auch 2007 wieder
Von Anne Mareile Moschinski (gekürzt aus SZ 12.9.06)
Thomas Pilz hätte sich mehr erwartet. „Als Veranstalter ist man nie zufrieden“, sagt der Kulturmanager der Hillerschen Villa. Diese zeichnete neben der Zittauer Werbegemeinschaft und dem Zittauer Verein zur Förderung des Kultur- und Musiklebens (Zimu) für die Organisation des Mandau-Jazz-Festivals verantwortlich. Vor allem der Verkauf der Eintrittskarten blieb in diesem Jahr hinter den Erwartungen der Veranstalter zurück.
Trotzdem steht für Thomas Pilz fest: Auch im nächsten Jahr wird es wieder ein Jazz-Festival in der Kreisstadt geben. „Schon in den nächsten Wochen werden wir uns zusammensetzen und mit der Planung des Programms beginnen“, macht der Kulturmanager deutlich. Denn das Feedback der Festival-Besucher fiel durchweg positiv aus. „Viele Gäste haben mich angesprochen und gesagt, dass ihnen das musikalische Angebot gut gefiel“, erzählt Thomas Pilz. Vor allem das Mandau-Jazz-Open-Air am Sonnabend und der Weber-Brunch am Sonntag hätten sich als wahre Besuchermagnete entpuppt. Rund 2 500 Besucher zählten die Veranstalter am Wochenende insgesamt, ähnlich viele wie in den vergangenen Jahren.
Auch die diesjährigen Neuerungen des Mandau-Jazz fanden Anklang beim Publikum. So war zum ersten Mal die Zittauer Johanniskirche als Veranstaltungsort dabei, 200 Gäste lauschten hier dem Konzert des Thomas Stelzer Trios. Eine Premiere erlebte auch der Zittauer Rathausplatz, auf dem das diesjährige Open Air über die Bühne ging. „Die Zuschauer haben den neuen Veranstaltungsort gut angenommen“, sagt Thomas Pilz. Die Dancenight im „Emil“ sei ebenfalls gut besucht gewesen: Rund 100 Musikfans fanden sich zu den Klängen des DJ-Teams Pepe-le-Moko auf der Tanzfläche ein. Begeistert waren viele Zittauer auch vom Auftritt der „Liberecky Dixieland Old Stars“. Thomas Pilz überlegt daher schon jetzt, die Band im nächsten Jahr wieder einzuladen.
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